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Schulfregatte Scheer aus Bremerhaven

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Scheer  Signalgast
Radar Fregatte Scheer
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Bordhund MALO von der Schulfregatte SCHEER


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Schulfregatte Scheer in SeeDie Sceer nach ihrer Modernisierung

Die Fregatte SCHEER (F-216) in ihrer ersten Form, wie sie in England gekauft wurde.

Die SCHEER nach großem Umbau und Umrüstung mit modernen Radaranlagen als Schulschiff der Marineortungsschule Bremerhaven.





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Hier die Geschichte vom Bordhund der Schulfregatte Scheer


Im Oktober 1960 haben wir von St. Malo die ersten Küstenmimensuchboote abgeholt.
Malo der BordhundHier hat uns ein in Frankreich gebliebener Soldat aus dem WK II aus einer Tasche voller kleiner Hunde,diesen kleinen Mischlingswelpen angeboten.
 Das Bild zeigt unseren Malo als jungen Welpen in der Anfangszeit seines Seefahrerlebens. Die großen, verträumten Augen hatten es den Lords sofort angetan und nun mußte nur noch der Kommandant überzeugt werden.Klein-Malo einsam
Kapitän Wolff hat die Erlaubnis nur gegeben, wenn der Hund ihn auch als Kommandant akzeptiert. Das hat nicht immer so geklappt. Wenn der Kommandant etwas wichtiges zu der Mannschaft zu sagen hatte, dann hing er immer an den flatternden Hosenbeinen unseres Alten und schüttelte diese richtig durch.
Wir haben ihn dann auf den Namen Malo getauft.
malo von der Scheer auf ihrem Lieblingsplatz
Der Kleine wurde von den Matrosen zunächst in der Brusttasche getragen, das gefiel ihm sehr. Es ist auch vorgekommen das er sich in eine Koje gelegt hat und der Seemann auf der Bank schlief. Der Zimmermann hat ihm dann eine vollkardanisch aufgehängte Koje gebaut. Aber Seekrank ist der nicht geworden.Malo als Flugzeugjäger
Wenn Flugzeuge über die Scheer hinwegflogen, dann war er in seinem Element. Die verfolgte er vom Heck bis zum Bug und war wild am kläffen, Flugzeuge konnte er nicht leiden
Im Hafen war er immer einer der ersten Landgänger. Wir haben sehr viel Freude mit ihm gehabt.
Scheer

Bei der Außerdienststellung der Scheer ist er mit auf die Ortungsschule gegangen. Das war wohl nicht sein Ding, ein Bootsmann hat ihn dann mit nach Hause genommen. Die Scheer hat er nicht wieder gesehen.
                          Der Text wurde von Manfred Heinken, einem ehemaligen Scheer - Fahrer aus den 60er Jahren,
                                                                   wohnhaft in Delmenhorst, zur Verfügung gestellt.


Hier einige interessante Bilder von einem Scheer-Fahrer im August1961, als die große Abschiedsparade für dem 1.Inspekteur der Bundesmarine,
 Vizeadmiral Friedrich Ruge stattfand.
Vizeadmiral Ruge hatte bewußt die Schulfregatte Scheer, als Abschiedsplattform gewählt.


Die alte Scheer

Kommandant Wolff auf WartepositionScheer und Posten PierParadeaufstellung der Mannschaft

Das Schiff ist gerüstet, der Kommandant läuft nervös die Pier auf und ab, der Posten Pier übt im Stillen zum hundersten Mal seine Meldung vor sich her, die Mannschaft steht in erster Geige halb-weiß und harrt der Dinge.


Vizeadmiral Ruge kommt an Bord der Scheer

Der Inspekteur, Vizeadmiral Ruge kommt Richtung Stelling
 und die Besatzung an Bord salutiert.


scheer und die FlottenparradeSeeparade für Vizeadmiral Ruge

Die große Abschiedsparade mit den meisten Einheiten der Bundesmarine,
 zu Ehren des scheidenden Inspekteurs


Wichtige Maenner der Scheer und Malo02

Adios Malo und Schulfregette Scheer,
die Heimat für viele Sailor,die Einen waren Stammbesatzung, die Anderen waren nur zur Aubildung.


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Herzlichen Dank für die Bilder von dem Kameraden Lerchl, der als 11er auf der Scheer seine ersten Seebeine bekam und hier das seemännische Handwerk von der Picke auf lernte.



Die 2. Indienststellung der "Schulfregatte Scheer" erfolgte
 am 30. November 1962


Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten, hier speziell die neuen Radaranlagen, die für die Tender, Fregatten und Zerstörer in die Marine eingeführt wurden, durfte die Scheer nochmals für gut 5 Jahre Wasser unterm Kiel haben.
Nachdem alle Festlichkeiten vorüber waren und der Alltag auf die Scheer eintrat, erinnerten sich die alten Scheer’er der Stammbesatzung wieder daran, dass sie den Bordhund Malo nicht mehr hatten.
Also mußte ein Neuer her.


Hier beginnt die Geschichte von Pushkin, dem 2.Bordhund der Scheer.


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In eiskalten Winter 1962/63 kam Pushkin an Bord.
Woher er kam ist nicht mehr bekannt, aber er war sehr umgänglich und lernfähig.


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Pushkin hat sich auf dem schneebedeckten Oberdeck gut eingelebt.


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Zwei Lords machen sich landfein und auch Gefreiter Pushkin bekommt seine 1. Geige an und darf mit seinen Menschen in die große Stadt mit.
Zuerst geht es auf die große Wiese zu Mäusefangen und anschließend in die Hafenschänke, Sputnick oder hoch in die Rickmerstraße zum Mäuschenfangen, denn welcher Lord hat schon einen Gefreiten an der Leine vorzuzeigen.


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Innige Liebe, Puschkin und?
Pushkin hatte die Angewohnheit Nachts die Nähe seiner Menschen zu suchen und so schlich er sich immer in die belegten Kojen um mitzuschnarchen, wenn Ruhe im Deck eingekehrt war.


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Pushkin auf seinem Ausguck mit super Überblick.
Gefreiter Puskin war eigentlich aller lieber Freund und Kamerad, aber wenn er Hühner begegnete dann flippte er immer aus.Nach einem langen Seetörn und anschließendem Landgang, riß Puskin edle Zwerghühner, das gab mächtigen Ärger mit dem Besitzer und unserem Käpt’n.
 Dieses Ereigniss war dann das AUS für Bordhunde auf der SF Scheer.



 Die Pushkin-Bilder wurden vom Scheer Webmaster Heinz Werner Sass zur Verfügung gestellt.



Leider ist nicht bekannt, was aus Pushkin geworden ist.
Wenn jemand näheres weiß, auch wie lange er an Bord war, wäre es schön, wenn seine Geschichte hier weitergeschrieben werden kann.



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