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Küstenwach+MS-Boot Ariadne der Bundesmarine

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Ariadne und Willi
Ariadne die Namensgeberin

Prinzessin Ariadne

Ariadne und Willi

Bordhund WILLI vom KW/Minensuchboot ARIADNE

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Die Geschichte vom 2.Küstenwachgeschwader zum 3. Minensuchgeschwader Kiel

Minensuchboot AriadneMit Aufstellungsbefehl vom 16. Oktober 1956 wurde zum 15. November das 3. Hafenschutz- geschwader in Neustadt in Holstein aufgestellt und dem Marinestützpunktkommando Kiel unterstellt. Die ersten Boote waren Niobe und Hansa und am 23.10.1961 folgte das 3.Boot die ARIADNE. Aufgabe war die Überwachung des Seegebietes vor der ostholsteinischen Küste. Kurz darauf erfolgte die Umbenennung in 3. Küsten- wachgeschwader. Das 3. Küstenwachgeschwader in Neustadt in Holstein gab Küstenwachboote am 1. Januar 1962 an das gleichfalls in Neustadt liegende 1. Küstenwachgeschwader ab. Der Geschwaderstab selbst, verlegte zum selben Zeitpunkt mit NIOBE, HANSA und ARIADNE (W23) nach Cuxhaven und bildete dort das dem Marinestützpunktkommando Cuxhaven unterstehende 2. Küstenwach- geschwader. Mit Wirkung vom 1. Juli 1964 wurde das 2. Küstenwach- geschwader dem Kommando der Minenstreitkräfte unterstellt. Am 1. Januar 1966 erfolgte die Umbenennung in 10. Minensuchgeschwader und die ARIADNE (exKW3) bekam das Takt. Rufzeichen (M2663).
Das 10. Minensuchgeschwader wurde dann am 16. September 1968 aufgelöst und die ADRIANE (exW23) wurde als M 2650 dem 3.Minensuchgeschwader in Kiel zugeteilt.
Am 12.12.1991 wurde die ARIADNE außer Dienst gestellt und später von der VEBEG nach Dänemark verkauft.

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Die Geschichte vom Bordhund Willi der MS Ariadne

Ein alter Ariadne Fahrer erinnert sich!!

Nach langem hin und her, nämlich nach über 40 Jahren ist es schwer noch genau zu wissen, “Wie, Was, Wo”, damals los war und was Wahrheit oder Seemannsgarn ist.
Angefangen hatte alles in einer Kneipe in Cherbourg (Frankreich).
Im Winter 1965/66 konnten wir nach einem größeren Manöver wegen starken Eisgangs mit unseren Holzbooten nicht in unseren Heimathafen Cuxhaven zurückkehren. Das ganze Geschwader mußte die Wintermonate in Cherbourg liegen bleiben.
Soweit ich mich noch erinnern kann, hat unser Floppi, so nannten wir unseren “11”er Kameraden bei einem Anschieds-Trinkgelage in einer Hafenkneipe unseren sogenannten Bordhund mitgenommen.In der Kneipe wimmelte es von jungen Hunden und mit jeder neuen Trinkrunde hieß es bei Floppi:
Erst Ja, dann Nein und dann hat er doch einen der Welpen unter seiner Bluse versteckt und Mitgehen lassen und an Bord geschmuggelt.
Willi an Bord der AriadneAm nächsten Vormittag als wir schon auf See, Richtung Heimat waren, wurde der Hund den Kommandanten vorgeführt und wir durften ihn an Bord behalten.
Der Hund bekam seinen Namen “WILLI” ehrenhalber nach den Vornamen unseres “Leitenden der Maschine” (LI), der uns beim “Alten” unterstützt hatte.
Nun hatten wir einen Bordhund, mit dem wir viel Freude und auch Ärger hatten.
Denn er war ja noch so klein und mußte jetzt sehr viel lernen und keiner von uns hatte sich bisher  mit so kleinen Hunden befaßt.Willi erschnuppert seine Menschen
Damit er seine Geschäfte nicht unter Deck verrichtete haben wir sehr viel mit ihm am Oberdeck trainiert. wenn es zu lange dauerte haben wir ihn auf eine Perserning gesetzt, ihn ein bißchen durch die Luft gewirbelt somit kam das Angstgeschäft, das Große sowie das Kleine.
Auch spielte er gerne mit den Knoten an den Tampenenden, das Ganze ging so lange gut, bis er eines schönen Tages über Bord ging und das Schwimmen lernte. Zum Glück lagen wir im Hafen und dann hieß es “Mann über Bord”.
Alles was zur Verfügung war rückte an, der Kescher wurde genommen, aber siehe da,
 es war Willi und die hohen Schottkantenein Loch im Netz des Keschers, dass war etwas und dass vor den Augen des Oberleutnants, unserem“Alten”. Wahrscheinlich hatte Willi das Netz kaputtgeknabbert, denn Tauwerk war ja seine Spezilität. Aber es gelang uns dann doch noch unser Wollknäuel zu retten.Willi der kleine Plüschbär
Ja, retten mußten wir ihn des öfteren aus verflixten Situationen.So auch im Sommer 1967 als wir von einem Manöver nach Cuxhaven zurückkamen und es hieß, wir sollten sofort weiter zur Kieler Woche fahren und der Hund muß geimpft werden oder in Quarantäne gehen.Also wurde ganz schnell Geld gesammelt und der liebe Willi wurde geimpft.
Willi auf dem AchterdeckIn Kiel gab es dann ein weiteres Problem mit unseren Willi. Da viele Besatzungsmitglieder zum 30.06.67 abgemustert wurden, darunter auch die Betreuer von Willi, wußten wir nicht was mit Willi wird. Wir hatten ihn alle lieb gewonnen und konnten ihn doch nicht allein zurück lassen.
 Unser Smutje hatte sich zwar bereit erklärt, sich weiter um Willi zu kümmern aber es sollte wohl nicht so sein.
Denn nach einigen Tagen und langem hin und her wurde unser liebgewonnener Willi für ein paar Röhrengeräte (Bierkisten) an die Besatzung eines M-Bockes (??) vom 5 Minensuch- geschwader aus Neustadt feierlich in gute Hände übergeben. Ich habe von Willi nie wieder etwas gehört und hoffe, dass sich vielleicht einer, der diese Seite liest, Informationen über das weitere Leben von Willi berichten kann.
ariadne_eiswinter_65-66     ariadne_pierwache_klaus
 
Der Text und die Bilder wurden von den beiden Ariadne-Veteranen Friedhelm Waßmus aus Wolfsburg und                                                                               Klaus Bredekamp aus Bremen zur Verfügung gestellt.        

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Adrianes Nixentanz
Glückliche Ariadne Nixe
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Link zur Bordhundeseite
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