Leuchtfeuer

KM-Boot Marburg aus Wilhelmshaven

Leuchtfeuer
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Wappen  der Stadt Marburg
MS-Boot-Marburg  M1080

Das KM-Boot Marburg und die geheimnisvolle Hundegeschichte

Marburg M1080 im Nord-Ostsee-KanalDas Minensuchboot "Marburg" (Takt. Name M1080) wurde am 12. Juni 1959 als Küstenminensuchboot (KM-Boot, Klasse 320) in Wilhelmshaven im 4. Minensuchgeschwader als fünftes von sechs Booten in Dienst der Bundesmarine gestellt.
Hier auf eine Fahrt im Jahre 1962 durch den Nord-Ostsee Kanal unter der Eisenbahn- Hochbrücke bei Rendsbrg.
 Am 22. Dezember 1976 wurde die "Marburg" als KM-Boot außer Dienst gestellt.


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Die Marburg nach ihrem Umbau als Minenjagd-Boot mit ihrer typischen
Highspeed Bugwelle mit max.16 Knoten.

Minenjagdboot in SeeMarburg M1080 vom 4. MSG
Nach der Außerdienststellung als MJ-Boot wurde die Marburg an Litauen verkauft
 und fährt dort als M 51 “Kursis” weiter.

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Hier nun die Geschichte von Blacky dem Bordhund der Marburg
Alles fing mit dem Nato Manöver vom 07.05. - 19.05.1962 an.
Das 4. Minensuchgeschwader verlegte zu diesem Mänover mit noch weiteren
Marineverbänden (Schnllboote,Tender,Versorger) nach Den Helder in den Niederlanden.
Die Minensucher waren in einem 2 Tage Rythmus auf See zum Übungsminen räumen und
 2 Tage in Den Helder liegend zum relaxen.Den Helder
So konnten die Lords ordenlich das Nachleben von Den Helder genießen und die Marburg Crew machte auf ihren Heimwegen über die vielen Brücken, die man passieren mußte die Bekanntschaft von 2 streunenden Hunden, die wohl jeden Abend im Hafengebiet ihren Platz hatten. Meistens hatten Lords noch Pommes Tüten, um sich eine kleine Wegzehrung zu gönnen. Die Hunde waren auch ganz heiß auf den “Pattat”, wie die Holländer die Pommes nennen.
So kam denn auch die Idee auf, die Hunde am letzten Hafentag, an Bord zu Locken und mit nach W’haven zu nehmen. Freund “ALK” war wohl die treibende Kraft bei diesem Unternehmen. Auf alle Fälle wurden auf der Rückfahrt in Höhe Borkum Riff aus der Sperrlast merkwürdige Geräusche vernommen so das der Sperrmeister die Last öffnen ließ und siehe da, zwei prächtige Hunde versuchten heraufzuspringen.
Blacky von der MarburgFindelkind
Was dann auf der Marburg, der Kommandant Kaleu Häberle mit seiner Mannschaft veranstaltete, wird immer ein Geheimnis bleiben.
Jedenfalls wurde nicht umgedreht und die Hunde kamen mit nach Schlicktowm.Als das Geschwader an der Wiesbadenbrücke festgemacht hatte, gab es auf der Marburg auf alle Fälle ein kräftiges Einlaufbier und der zottelige Hund wurde als neuer Bordhund “Blacky” vorgestellt.
Der Irish Setter verließ noch am selben Abend mit einem Reservisten-Leutnant W’haven und soll nach “Den Helder” zurückgebracht werden, da er eine registrierte Kennmarke trug. 
Jetzt hatte auch die Marburg seinen Bordhund und als erstes wurde für diesen Riesenhund von dem Seeziegengast (SE11) ein kräftiges Halsband und ein Tampen als Leine gespleist.
Das Gehorchen fiel Blacky sehr schwer, da er nur holländisch verstand und an Bord gab es keine “Platt Schnacker”.
Es war immer köstlich, mit anzusehen wenn der Hund seinem Führer beim Gassi gehen, durch die Gegend zog,denn der Kleine “Elfer” hatte Mühe den Hund zu Halten
Marburg Crew mit Blacky
Im Hintergrund Blacky’s Betreuer und vorne die Heizer Freiwache
Aufgrund der schlechten Infrastruktur für diesen großen Hirtenhund
entschloß man sich nach einigen Monaten Blacky ein Zuhause an Land zu Besorgen, was auch prima klappte.


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