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Durch Aufstellungsbefehl Nr. 84 -Marine- vom 3. September 1958 wurde zum 1. Oktober in Neustadt in Holstein das 5. Minensuch- geschwader aufgestellt, das am 28. November 1967 nach Olpenitz verlegte. In der Zeit von 1959 bis 1961 wurden die Boote KREBS, FISCHE, GEMMA, URANUS, CAPELLA, WIDDER, NEPTUN, STEINBOCK, HERKULES und PLUTO in Dienst gestellt. Mit dem Einlaufen des letzten Bootes PERSEUS am 17. März 1961 war das Geschwader komplett und mit der Indienststellung des Tenders MOSEL am 8. Juni 1963 erhielt das 5. Minensuchgeschwader auch seine Unterstützungs- und Führungseinheit.
Mit dem Schnellen Minensuchboot PLUTO begann am 1. Juli 1987 die Außerdienststellung der Boote der Klasse 341, Tender MOSEL folgte als letzte Einheit des Geschwaders am 28. Juni 1990. Die Herkules wurde am 21.08.1987 außer Dienst gestellt und später verkauft.Sie wurde wie viele dieser Boote umgebaut und fuhr nach Verkauf an Privat unter den Namen “ARS VIVENDI”
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Die “ARS VIVENDI” soll in den 90er Jahren in einem Sturm im Atlantik gesunken sein.
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Das Nachfolge 5.Minensuchgeschwader
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Die neue Klasse 343 der Schnellen Minensuchboote des 5-MSG trugen von nun an, Städtenamen als Bootsnamen und die taktischen Nummern der Vorgängerboote. D.h.die M1095 von HERKULES mit Patenstadt “ÜBERHÖRN/Saarland” wurden auf das neue Boot ”ÜBERHÖRN” übertragen. Als erstes Boot dieser Klasse wurde das Schnelle Minensuchboot HAMELN am 29. Juni 1988 in Dienst gestellt. Mit der AUERBACH/ OBERPFALZ war der Zulauf der neuen Boote am 7. Mai 1991 abgeschlossen, mit der Indienststellung von Tender MOSEL (Klasse 404) war das Geschwader wieder komplett.
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Die Geschichte von Eumel dem Herkules Bordhund |
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Der Kamerad Udo Bosenius Zhang berichtet von seinem Erlebnis mit Eumel während seiner ersten Bordzeit auf Herkules Meine Fahrenszeit auf der Herkules war vom 01.04.64-31.3.65 als Ari-Mixer. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist auch Eumel zu dieser Zeit als junger Welpe an Bord gekommen.Eumel war ein kleiner drolliger Kerl. Im frühen Welpenalter hatte er aber viel Pech, er wurde bei einem Landgang von einem Auto angefahren. Danach konnte er eine ganze Zeit lang, nicht mehr richtig laufen. Er hatte die Angewohnheit in Hockstellung die Unwelt zusehen und auf sich aufmerksam zu machen.Es mußte sich immer einer von der Besatzung um ihn kümmern
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Der kleine Eumel kommt an Bord der Herkules in Neustadt.
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Ari-Mixer Udo mit dem kleinen zierlichen Welpen Eumel, der sich auf diesem großen Schiff, erst mal zurechtfinden mußte. Eumel hatte die ersten Monate keinen festen Schlafplatz an Bord, also suchte er sich meistens im Achterdeck eine der unteren bequemen Kojen aus, die er schon erklettern konnte oder er wurde von jemanden hineingesetzt. Man wußte aber nie so recht wo er lag, da der Kleine sich meistens unsichtbar zusammenrollte. Einmal, ich war Backschafter und hatte den Wurstteller auf die Sitzbank abgestellt, an Eumel hatte ich gar nicht gedacht, als ich den Teller mitnehmen wollte, stand Eumel mitten in der Wurst und ließ es sich schmecken. Es gibt sicher noch viele lustige Geschichten über Eumel, aber nach so langer Zeit erlöschen viele Erinnerungen.
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Udo’s 20jähriger Geburtstag an Bord und anschließende Decks - Party
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Trinkgelage im Arideck, man nannte es auch Barbarafest.
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Damenbesuch an Bord, während eines Norwegenbesuchs, in Trontheim 1964
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Seemänischer Unterricht im Hafen von Neustadt.
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Der Kamerad Richard Gleiß berichtet von seinem Erlebnis mit Eumel während seiner Herkules Bordzeit Meine Fahrenszeit auf der Herkules war vom 01.04.65-30.6.66. Vom Bordhund Eumel habe ich sogar noch einen kleinen Film im Format normal 8, den ihr hier sehen könnt.
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Der junge Eumel im Jahre 1965 auf dem Achterdeck vor dem großen Führungsblock für die Magnetschleife
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Während das Geschwader in Kiellienie die Ostsee durchpflügt, fährt Eumel auf dem Ankerspill ein paar Runden Karusell.
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Richard mit einem Kameraden beim Tampen spleissen
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Richard auf Gefechtsstation während des Ausbringen des Räumgerätes und Eumel ist immer dabei.
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Der SMUT Wolfgang Leitsch berichtet über Eumel: Meine Zeit auf „Herkules „war vom 20.6.1968-60.6.1969
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Die folgenden Bilder sind von „Eumel“ während meiner Bordzeit. Auch wir hatten sehr viel Spass mit dem drolligen Kerl.
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Es gäbe da so einige Anekdoten zu berichten aber die Bilder sprechen meistens für sich.
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Der Schmartung Knut Schiller fuhr von 04.1969 - 11.1972 auf Herkules und schickte diese schönen Bilder von Eumel und Boot.
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Bordhund Eumel, mit einem gekonnten Zungenschnalzer
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Alarn, Alarm,ein blinder Pasagier an Bord, Eumel erstarrt zur Salzsäule und der Alk geht in Kampfstellung.
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Geschwader am Liegeplatz in Olpenitz
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Die harte Arbeit wurde mit einem Auslandsbesuch in Canne abgeschlossen und Eumel stand auf seiner Manöverstation vorne auf der Back beim Leinenkommanda, um ja schnell an Land zu Kommen.
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Zwei, die den Landgang richtig genossen hatten.
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Herkules-Besatzung mit Eumel angetreten zum Fotoshooting.
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Herkules Fantruppe beim Fußball Turnier der Flottille im Eisatz
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Eumel im Jahre 1973 Erzählt von Günter Klubert, der während seiner einjährigen Bordzeit im Jahr 1973 auf SM-Boot Herkules, in Olposibirks, den einsamsten Marinehafen im Ostseebereich, seinen Wehrdienst als ARI-Mixer versah.
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Das Bild zeigt Günter (links) und ein Kamerad (rechts) mit Eumel auf der Back hinterm Wellenbrecher. Tja was war unser Eumel für eine Mischung.... um ehrlich zu sein, haben wir es definitiv nicht heraus bekommen. Egal er war trotzdem unser ein und alles. Über Namen und etwaige genaue Anschriften meiner Kameraden fallen mir nur unser Kommandant Kapitänleutnant Stetter und einen Kameraden namens Ludwig Tenta aus Reutlingen ein.
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Als Maskottchen bekam er alle nur erdenklichen Privilegien die wir ihm ohne Murren gestatteten. Sei es bei Achterdeck Festlichkeiten oder einfachem Dienst , ein streicheln war für ihn immer drin. War das ein Anblick wenn unser Eumel sich mit über 30 Kotelettknochen an Deck amüsierte. Und er war auch noch trinkfest , ein Schälchen " Pilsener Urquell " liess er genau so wenig stehen wie besagte Kotelettknochen.
 Seinen Freund, dem Smut besuchte er gerne in dessen Kombüse, denn da fiel immer ein leckerer Happen für Eumel ab.
So lieber Peter hoffe wir bleiben in Verbindung, und ehrlich, der Zufall, das finden deiner Webseite, hat die schönen Erinnerungen an meine Dienstzeit wieder aufleben lassen. Auch dafür möchte ich dir danken. Sollten durch deine Webseite noch Kontakte zu damaligen Kameraden entstehen, wär dies noch die Krönung des besagten Zufalls.
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Vermutlich ist doch schon zu lange her, meine Dienstzeit begann am 1.1.1973 und endete formal am 31.12.1973.Entlassung kurz vor Weihnachten 1973. Ich kam als Arigast an Bord und da mein Vorgesetzter ( Obermaat ) in der letzten Woche, während seines Urlaubs einen tödlichen Unfall hatte, musste ich die Ari-Station alleine, mit dem I WO als direkten Vorgesetzten, ausführen. Die Planstelle konnte erst im letzten Quartal 1973 aufgefüllt werden.Was für mich Beförderungen bis zum HG der Reserve ab 1.1.1974 einbrachte.
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Man soll die Feste feiern wie sie fallen, vor allem wenn man am A...der Welt stationiert ist.
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Kameradensuche! Wer sich hier erkennt,hat nicht die Zeit verpennt und sollte sich mal melden.
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Katerfrühstück so ganz allein! Ach nein, der Eumel ist ja auch dabei, dann muß wohl Sonntag sein.
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Diese Bilder und der Text wurden von dem alten Herkules-Fahrer Günter Klubert zur Verfügung gestellt. Zu erreichen unter: guenter-klubert@t-online.de
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