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Schnelle Minensucher Mira/Schütze aus Flensburg

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Schnelles Minensuchboot "Schütze"M1062 des 1.MSG


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Die Bundesmarine wurde ab 1959 mit insgesamt 30 Neubauten der Typklassen 340/341 ausgerüstet. (10 Schiffe Kl 340 mit Mercedes Benz Motoren und 20 der Kl 341 mit Maybach Motoren).


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Die Minenausrüstung der Holzboote umfasste das klassische Scherdrachengerät, mit dem Ankertauminen geräumt wurden und verschiedene Simulationsgeräte. Darunter waren Geräuscherzeuger verschiedener Frequenzen, die von Schwimmern achteraus geschleppt wurden und ein Kabel, das unterschiedliche Magnetfelder aufbauen konnte. Schließlich mussten die SM-Boote auch in der Lage sein, den geräumten Seeweg auszutonnen und hatten deshalb entsprechende Markierungsbojen an Bord. Zur Selbstverteidigung gegen Luftangriffe diente das 40mm Bofors–Geschütz auf dem Vorschiff. Das bei Abeking & Rasmussen in Lemwerder gebaute SM-Boot Schütze war das Typschiff der nach ihm benannten Klasse. Es diente in seiner Einsatzzeit von 1958 bis 1992 im 3. und 1. Minensuchgeschwader.


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Minenleger Steigerwald, eines der Versorgungsschiffe des 1.MSG
 mit längsseits liegenden Minensucher, dabei auch Schütze



Bordhund Porky vom SM-Boot Mira


Hallo Kameraden, die Porky Geschichte muß neu geschrieben werden. Neue Infos und Bilder von Porky belegen seine ersten  Lebensjahre als Bordhund auf dem Schütze-Vorgänger-Boot MIRA “M1050” beim 1.MSG


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Die Mira doppelt belichtet vor Dublin 1972


Hier berichtet der ehemalige Oberschmut von der MIRA und Schütze,
Obermaat der Reserve Hans Fichtner über seine Erlebnisse mit Porky:
Ich  war von April 71 bis Dez. 73 auf der Mira, hab die Ausserdienststelling mitgemacht! Dann bis Sept. 74 auf dem Schützen!
Porky  stammt aus dem Raum Bremen/Syke,
Er kam im Frühjahr 71 an Bord der MIRA, M 1050!
 Unser Ari-Obermaat ”Hacki” Hackmann brachte ihn  mit an Bord!


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Ein kleiner verschüchterter Rüde erlebt die Marine
 Unser Kommandant “Kaleu Waszak” wollte einen Bordhund.
“Einen der mir mit treuen Augen in die Augen schaut!”
Aber wenn er die erste Geige an hatte, mit den Kolbenringen am unteren Ärmel, da wollte Porky immer rein beissen!


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Hier Porky, 2 Wochen später, er hatte sich schon etwas eingelebt und das Schiff  war seine neue Heimat.
Der HG 11er Pitule war sein erstes Herrchen, mit dem konnte er es am besten. Er wohnte bei ihm im Achterdeck, obwohl es da ein bisschen eng war.


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Hier der HG Pitule mit Schwimmweste, unser E-Meister Obtsm. Glatthaar und als  Gast an Bord, Leutnant Mustafa Khorsandi aus dem Iran. Es war auch ein Gast aus Eritrea an Bord der Name ist mir enfallen.Sie wurden als Seeoffiziere bei der Marine ausgebildet.


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Ein Bild von Porky und Smutje Hans Fichner
Als unser HG Pitule entlassen  wurde, zog Porky dann zu uns ins U-Deck um.
Da wohnte er dann bis zu meiner Entlassung Ende Sept.1974.


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Porky auf seinem Ruheplatz im U-Deck, bis “Ruhe im Schiff” war.
Zum Schlafen ging er immer zuletzt, da suchte er sich immer die Koje aus, wo am lautesten  geschnarcht wurde.Er fand erstaunlicher Weise immer einen Weg, bis hinauf in die  oberste Koje. Meistens schlich er jedoch zu unserem Schmadding in die Kiste, der war zum Schlafen sein bester Freund.


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Wahre Liebe gibt es nur unter Männern



Erlebnisse mit Porky gab es molto!
Einmal in Eckernförde kam er vom Landgang  nicht zurück, das ganze Geschwader lief aus, als wir in Formationsfahrt aus  der Eckernförder Bucht rausfuhren, bekamen wir die Erlaubnis in den Hafen zurück zu fahren, um Porky zu holen, der da schon auf uns wartete.
Die  Tierarzt Rechnung für Impfungen wurde von der Kantinenkasse bezahlt.
Wenn es zum Tierarzt gehen sollte, das roch er, sonst gerne Autofahren aber da negat  zulu daisy!!
Gefüttert wurde er mit kleinen Kolbenringe(Frolic) und diversen Gerichten aus der Kombüse, auch Reis und Kartoffel waren seine Speisen.
In Irland und  England bekam er keinen Landgang, das nutzte er aber dann in der Woche Ostende,während des Sperrwaffenlehrgangs, wieder genüsslich aus. Ich glaube da gibt es noch mehr kleine Porky`s, auch um die Ost-und Nordsee herum. Kostverchter war unser Porky nie!
Alkohol war für Porky TABU!!!
Hoffendlich haben sich seine späteren Herrchen auch daran gehalten
.


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Smut Fichtner mit Porky auf dem Achterdeck



Das 1. MSG im Päckchen auf See, Tender Saar in der Mitte, Backbord und Steuerbord die Boote! Unser Porky war ja schlau! Um Anschiß vom Schmadding OMt. Jürgen Wittkowski zu vermeiden, machte er immer sein großes Geschäft auf den  Festmacherleinen der Nachbarboote! Beim Ablegen, bei Nacht hörte man dann immer  einen Schrei, als die Leinen durch die Hände r...,H-D, na Ihr wisst schon.
Porky schob seinen Dienst also ab April 71 bis Dez. 73 auf der MIRA, dann ab den Zeitpunkt erst auf dem Schützen, den wir im Dez 73 zum 1.MSG nach Flenburg holten, Da war dann schon Kaleu Anders Chef.
Seefest wurde er im  Leitstand bei den Mot- und E-Mixern, er lief immer Bergauf von Backbord nach Steuerbord!


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Porky’s Abschied von der Mira



M1050 Schnelles Minensuchboot MIRA,Krebs-Klasse 340
Vom 16.12.1959-12.12.1973 gehörte die Mira zum 1.MSG und wurde dann vom Schütze abgelöst.
Danach wurde sie ungebaut und fuhr noch bis 1978 als Trainingsschiff und wurde dann schließlich 1983 verkauft.
In England wurde sie zu einer Luxusjacht ungebaut.
 


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Bordhund Porky vom SM-Boot Schütze


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Alfred Gruner schreibt folgendes: Mein Rufname im 1.MSG war Ari.
Nun zu deiner Frage über Bordhund Porky.
Er war eine schwarzweiße Promenadenmischung und ist während meiner Dienstzeit als “Hauptgefreiter” auf dem SM-Boot Schütze gefahren.
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Porky hat bei Seegang immer sehr gelitten, mochte dennoch nicht auf die Seefahrt verzichten. Porky wurde mehrere Male degradiert bzw.befördert und etwa Mitte 1979 auf einem der beiden Minentransporter (Sachsenwald / Steigerwald ) versetzt.


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Porkys größte Tat war das Decken der Bordhündin Flecki
 von der Steigerwald im Jahre 1973.
Die Welpen sind auf der Flecki/Steigerwald Seite zu bewundern.



Der Kamerad Reinhard Friedrich, war von April 1976-März 1977 auf SM-Boot Schütze im 1. MSG Flensburg/Mürwik.
 Das Bild zeigt ihn mit Bordhund Porky in erster Geige als HG.


Porky als Hauptgetreiter


Der Kamerad Martin Braun erlebte Porky während seiner Dienstzeit von Jan`79 bis Apr`80 als er als EMI auf SM-Boot Sirius fuhr.
Ich kann mich noch sehr gut an die beiden Bordhunde vom 1.MSG in Flensburg erinnern. Auf Mars war es "Porky" und auf der Steigerwald war es "Flecki".
Also von Januar 79 bis April 80 fuhr Porky auf SM- Boot Mars. Betreut
wurde er hauptsächlich von OG (43er) Franz Birner aus Bayern. Porky
wurde 1979 wegen pinkelns auf die Brücke zum HG degradiert.


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Hallo Freunde wir suchen noch Zeitzeugen, die mehr über Porky wissen

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