Leuchtfeuer links

Marineunteroffiziersschule E’förde / Plön

Leuchtfeuer rechts
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Eckernförde

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Plön

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Fridolin das Maskottchen der MUS

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Die Geschichte der Marineunteroffiziersschule Plön


Am 31.03.1938 wurde der Marine die neu erstellte militärische Anlage in Plön- Ruhleben/Holstein übergeben. Die III. Marineunteroffizier-Lehrabteilung rückte in die Kaserne ein.
 Die Marineunteroffizierschule (kurz MUS) wurde 31.03.1938 auf dem Gelände Plön- Ruhleben/Holstein (direkt am Großen Plöner See gelegen) durch die Marineunteroffizier- Lehrabteilung eingeweiht.
 Bis 1945 war dort ebenfalls eine U-Boot-Ausbildungseinheit angesiedelt.
Am 30. April 1945 hielt sich Karl Dönitz im nahegelegenen Lager Stadtheide auf. Dort erreichte ihn auch die Nachricht seiner Ernennung zum Nachfolger Hitlers, bevor er nach Flensburg weiterzog.



 Nach Kriegsende diente die Kaserne Ruhleben als Internat für Kinder der Britischen Streitkräfte.
Die Kaserne Ruhleben wurde zu den Connaught Barracks, Headquarters Schleswig-Holstein, Sub Area British Army of the Rhine. Nach Verlegung dieses Stabes am 10.03.1948 (nach Luisenlund) entstand auf dem Kasernengelände die KING ALFRED SCHOOL, in der bis 1959 Kinder von Angehörigen der Britischen Rheinarmee im Internatsbetrieb unterrichtet wurden. 1959/1960 belegte die WINDSOR GIRLS SCHOOL das Gelände.



Seit 1960 dient die Kaserne wieder der Unteroffizierausbildung der Marine.


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Fridolin und die MUS-Eckernförde, Carlshöhe
Der Kamerad Alfred Mayer, ein Mann der ersten Stunde erinnert sich:
Fridolin kam als Maskottchen der 4.Schiffstammabteilung im Mai 1957 nach Eckernförde- Carlshöhe. Zu dieser Zeit  machte ich dort meine Grundausbildung (01.04.57- 31.07.57) in der 2.Kompanie, 3.Zug, 4.Gruppe.
 Die Anschaffung war Chefsache, denn der Esel  sollte bei unserer Vereidigung dabei sein und beim Marsch durch Eckernförde  an der Spitze mit marschieren.
Esel Fridolin in Eckernförde
 Fridolin kam dann noch so rechtzeitig, daß er entsprechend trainiert werden konnte.
Fridolin habe ich dann während meines Maatenlehrganges 58/59 in Eckernförde wieder gesehen.
Ob er noch 1963, als ich, wiederum in Eckernförde, dort den damals noch existierenden ”dienstzeitbegleitenden Unterricht” drei Monate lang absolvierte, bin ich mir aber nicht sicher.
 Wann er nun nach Plön wechselte, weiß ich nicht. Als ich dort Anfang 66 meinen militärischen Bootsmannslehrgang machte, habe ich nie gehört, daß Fridolin nach dorthin  mit umgezogen ist. Jetzt lese ich, daß er auch in Plön war, wobei Fotos das auch belegen. Die in Deinem Bericht aufgeführten Geschichten stimmen zum Teil, so unter anderem ein Katinenbesuch, wo er einmal aus einem Eimer Bier zu trinken bekam.
Auch sein Verhalten jungen Frauen gegenüber ist bewiesen.
Leider kann ich nicht mit Fotos den Bericht bestärken, habe erst Anfang
der 60-er einen Fotoapparat gehabt.
Sollte ich noch Bilder bei einem Mitstreiter finden, lasse ich sie Dir zukommen.



Am 27.September1960 zog die Marineunteroffizierschule von Eckernförde nach Plön um.

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 Der gesammte Stab einschließlich Ausbilder und eine Ehrenkompanie maschierten damals vom Bahnhof Plön, die Eutiner Straße hoch nach Ruhleben zur Kaserne. Sie präsentierten sich im Gleichschritt der Bevölkerung, ihrer neuen Garnisions-Stadt Plön.
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An der Tete wurde das mitgebrachte Maskottchen, der Zwergesel “FRIDOLIN” von zwei Betreuer geführt in seiner ersten Geige gekleidet im Range eines Seewebel.
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Einmarsch in die neue (alte) Unteroffizierschule Plön.

Der Kamerad Hartmut Drescher, der die schönen Bilder des Umzugs aufgehoben hatte und der HP zur Verfügung stellte, schreibt hier kurz über seinen Werdegang über seine Marinedienstzeit:
Habe unter den Bordhunden den  AußenseiterFridolin entdeckt. War schon ein elender Hund.War bei der letzten Crew in Eckernförde und habe  den Umzug nach Plön mitgemacht.Später habe ich noch den Bootsmannlehrgang als Reservist in Plön gemacht.6 Jahre aktiv, Grundausbildung 1958 in Glückstadt.Anschließend 8 Monate Fernmeldeschule (FU21), dann 5. Schiffstamm in B'hvn, Einstieg auf die Raule in  B'hvn.Heimathafen wurde Flensburg..Von da zur MUS, zurück nach Flensburg zu  MFGrp11in Meierwik. Von da über die Bw-Fachschule  Kiel nach Hamburg. Baubelehrung Fregatte Augsburg.Von der Augsburg nach Rheinbach (damit  näherzur Familie) bei Bonn zum BMVtdg. Nach Hause als OMt.Später 10 Reserveübungen bis 1985.Wurde als OBtsm. d. R. 1985 ausgemustert.




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 Geschichten über Esel Fridolin der MUS Plön


Während meiner MUS-Zeit, im ersten Quartal 1964 lernte ich auch den Esel Fridolin kennen. Es gab viele unrühmliche Geschichten “on Mass” über diesen tierischen Kameraden. Meistens waren es nicht bewiesene Storys über sein Verhälnis zu jungen Frauen bzw. angebliche Alkoholexesse in der Kantine.Je weiter man von der MUS entfernt war, umso scheußlicher klangen diese Storys und die Märchenerzähler sonnten sich in ihrer verlogenen Eitelkeit.
Fridolin lebte in einem Gehege neben der Hauptwache und nahm so am Leben des Wachpersonals regen Anteil, da die Wache ja täglich wechselte und immer neue Maatenschüler sich um ihn kümmern mußten.
Seine Stammbetreuer waren meistens Mannschaftsdienstgrade der Stab’s-Kompanie, wo diese ihre letzten Monate bis zur Entlassung verbrachten. 


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Fridolin wird zu seinem nachmittaglichem Spaziergang von einem Maatenschüler aus seinem Gehege geholt. Die schwierige Aufgabe, das Halfter anzulegen, hat er schon geschafft, nun muß Fridolin nur noch laufen wollen, schließlich ist er ein störrischer Esel


Maritime Zähmung eines Wildesel


fridolin probt den Aufstand

Der Maatenschüler Heinz Schwarz berichtet
Ich mußte mich auf dem Maatenlehrgang 7.-9-61 auch als Eselbändiger, während unserer Hauptwache, von Fridolin beweisen.
Ihr seht, wir wurden in allen Disziplinen geprüft.
Hier versucht er den Fridolin zun Spaziergang zu Überreden, was dieser wieder mal nach Eselart zu unterbinden versucht.



Fridolin und das Eselrennen
Friedolin wird von seinem Betreuer vor dem Sulky gespannt um für das alljährliche Eselrennen zu trainieren.


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Was ist denn bloß ein Eselrennen?
Gute Frage, aber einmal pro Jahr, treffen sich alle Esel, egal ob vierbeinig oder zweibeinig in ????, im Ortsteil ????, am Sportzentrum.
Die Einen müssen rennen, die anderen schauen zu und auch umgekehrt.
Fridolin hieß der Vorjahressieger und er verteidigt seinen Titel.
Gemeldet sind 11 Esel mit Treiber, die dann in einem Eselrennen einen Sieger suchen und wer weiß, wie störrisch Esel sind, der kann sich diesen Spaß hier sicher lebhaft vorstellen.
Erst einmal gibt es Vorläufe über 200 m, dann wieder Hoffnungsläufe und Halbfinale, bis die 4 Eselfinalisten feststehen.
Den Siegern winken glänzende Eselpokale, na ja, wer noch keinen hat.......
Übrigens, es gibt auch Rennen für zweibeinige Esel, die sind besonders gefragt, so nach dem 10. Pils.
Wem das gefällt, der ist hier herzlich willkommen.


Der Text ist vom Webmaster und die Bilder vom damaligen Maatenschüler aus dem 3ten Lehrgang 1961, Heinz Schwartz.    Schwartz.Hamberge@T-Online.de


Die MUS, Fridolin und der knackige Winter 1963
Ja es war ein Jahrhundert Winter, alle Häfen waren zugefroren und wir mußten damals Tagtäglich unsere Holzboote frei hacken. Zu dieser Zeit war ich an Bord der Weilheim in Schlicktown und unser E-Werk brummte auf Hochtouren, um das Schiff warmzuhalten.

Der Kamerad Hans Röcken erinnert sich noch an diese Eiszeit auf der MUS während seines Maatenlehrgangs im 1.ten Quartal 1963.
Wie man unschwer erkennen kann, brachte der Winter Schnee und Eis,viel Schnee und dickes Eis. Auch der große Plöner See hatte eine dicke Eisschicht und der MUS- Ausbildungsbetrieb war sehr eingeschränkt. Kutterpullen und Segeln war gestrichen. Dafür hatten es die Geländeübungen aber in sich. Da kochte das Wasser schon mal im Hintern und dazu mußte die Ehrenkompanie fleißig exerzieren, denn hoher Staatsbesuch hatte sich angekündigt. Das Exerzieren der Ehrenkompanie mußte deswegen auch des öfteren in der Halle stattfinden.


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Ehrenkompanie "Richt euch" im
Kasernengelände MUS-Plön

Ehrenkompanie
“Im Gleichschritt Marsch”




Bei diesen schönen Wintertagen hatte die Hauptwache Schwerstarbeit, da ständig die Freiwächter mit Fridolin auf dem Plöner See “Gutwill” Touren absolvieren mußten und Plöner Kinder auf dem Sulky spazieren fuhren.


Der Text auf dem Transparent im rechten Bild lautet:
“Es Grüßt Euch Herzlichst
Euer FRIDOLIN


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Das Maskottchen Fridolin mit dem Dienstgrad "Oberseewebel" wurde von allen verwöhnt.Er hatte sich bei dieser Eiseskälte, wie bei Tieren üblich einen warmen dicken Winterpelz zugelegt

Im diesem Winter mußte Fridolin auch sehr hart arbeiten, wenn er vor seinem Sulky gespannt wurde und über den Plöner See große Touren machte.







Die Bilder sind aus dem 1ten Lehrgang 1963, vom damaligen Maatenschüler Hans Röcken./
post@roecken-hans.de


 Aus dem Alltag der Marineunteroffizierschule in Plön gab es damals vieles über den Oberseewebel “Fridolin“ zu berichten. Manches ist nicht so ernst zu nehmen und anderes war wieder mal dem Gehirn einer Seeziege entsprungen.
Fridolin war nun mal der Prototyp eines Esel mit allen Erbanlagen, den man diesen merkwürdigen Tieren nachsagt.
 Bei Kommandeursmusterungen und anderen militärischen Zeremonien musste “Fridolin“ stets mit antreten. Dazu trug er immer eine blaue Decke, auf der das Wappen der Marineunteroffizierschule aufgestickt war. Auch Friedolin wurde hin und wieder mal befördert, für besondere Leistungen. Immer dann, wenn der Esel etwas verbrochen hatte. So etwa, wenn er wiedermal aus seinem Gehege ausgebrochen war und in dem kleinen Kommandeurs Garten sich über die Blumen hermachte  und dem Gartenpfleger in die Hand biss, als dieser ihn wieder einfangen wollte. Seinen letzten bekannten Dienstgrad „Oberseewebel“ erhielt er angeblich, nachdem er versuchte einem brüllenden Offizier kurzerhand in den Hintern zu treten.




Neues von Fridolin


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Jürgen Püschel und Breitner, vom MUS-Lehrgang 1966 mit Fridolin während ihrer Hauptwache als Esel-Begleiter beim täglichen Ausgang.



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