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Hier nun der Bericht eines Zeitzeugen aus dem Jahre 1964 Seppel? (oder Seppl?), war sicher ein ganz besonderer Bordhund und es hat ihm richtig Freude bereitet zur Crew zu gehören. Er war immer als Erster wach und ging dann von Koje zu Koje, um jedem im Achterdeck( da wohnte er in einem Körbchen) guten Morgen zu sagen. Er wedelte mit seinem kleinen Stummelschwanz, dann mußte man bei ihm “Arschi klopfen” und dann flitzte er zum Nächsten. Erst wenn er alle durch hatte, mußte er dringend an Oberdeck um dann auf der Pier sein Geschäft zu erledigen.
Er hat nie !!! irgendwo in den Decks hingepinkelt. Wenn wir in Kiel einliefen, stand er eine Nase voraus am Bug und setzte mit flinkem Sprung an Land, wenn die Wega nahe genug an der Pier war.
Es gab mal das Gerücht, dass er einmal unser Auslaufen verpaßt hatte - was schon mal vorkam - und er von einer Frau mit Fahrrad geklaut werden sollte. Er steckte bereits in einer großen Tasche. Dies wurde aber von einem Kameraden eines Nachbarbootes entdeckt, der die Frau zur Rede stellte und den Hund sicherstellte. Seppl war wieder befreit. Am 31.05.1964 wurde er von uns zum Haupt- gefreiten befördert. Seinen Kragen mit Dienstgrad trug er mit richtiger Würde. Wenn wir diesen Sonntags nur die Hand nahmen kam er ange- flitzt machte einen langen Hals und stolzierte dann mit richtig aufrechter Haltung an der Leine neben uns her. Ein Superkerlchen !!!
Seinen Lieblingsplatz während der Manöverfahrten hatte Seppl immer im Brückenhaus wie hier links am Steuerstand oder in der Nock, wo er Stundenlang sich aufhielt und manchmal wie eine Statue ganz starr und steif in einer vornehmen Haltung sitzen konnte.Er war relativ Seefest und eigendlich immer da, wo etwas los war. Seppl lebte viele Jahre an Bord und das Bild rechts zeigt ihn im Jahre 1967 in ersten Geige Blau und in all seiner Würde als Bordhund der Wega auf dem die jeweilige Besatzung immer stolz war und nichts auf ihrem Hund kommen ließen. Eigenlich müßte es jedem Wega Fahrer interessieren was aus unserem Bordhund geworden ist  Hier einige Bilder von Seppl und seine seemännische Ausbildung, denn unser Seppl war auch ein begeisterter Schwimmer und Springer, wie meine Bilder beweisen!! 1. Seppl Taucher Training
  Seppl steht auf der Back, eskortiert von Schwupp in gestreckter Haltung springt er Assistenten und prüft die Wetterlage. langgestreckt wie ein Taucher in die See.
 Na, habe ich es gut gemacht, oder muß ich So, und nun der Fahrstuhl nach oben und den Sprung nochmal wiederholen?? in eine warme Süßwasserdusche + föhnen.
2.Ausbildung zum Rettungsschwimmer
  Seppl steht an der Reeling und sieht seinen Schwupps ist er im kalten Nass und Betreuer im Wasser zappeln schwimmt direkt hin, um Hilfe zu leisten
 Schnell die Zugleine umgelegt und ab Schnell den Seppl ins Boot geholt und schon zum rettenden Schlauchboot. hilft er den Geretteten auch ins Boot.
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Text und Hundebilder wurden von dem alten Wega -Fahrer, Axel Großmann, a.m.grossmann@online.de zur Verfügung gestellt.
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Der Obermaat Werner Dehne, der 1965/67 an Bord der Wega als Funkmaat fuhr, hatte all die nachfolgenden Seppl-Bilder in seiner Backskiste gefunden und berichtet über sein Leben mit Seppl.
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Seppl’s Beförderung zum Hauptgefreiten 1964 auf dem roten Teppich.
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Seppl überwacht standfest die Ausgabe der 24 Röhrengeräte zur Feierlichkeit.
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Seppl war seit der Indienststellung des SM-Bootes WEGA an Bord. Er wurde als Obergefreiter von R-Boot WEGA übernommen. Am 29. Mai 1964 wurde er aufgrund guter Leistungen und zufriedenstellender Führung zum Hauptgefreiten befördert. Seine Unterkunft war überwiegendim Achterdeck. Am 01. Februar 1966 erfolgte dann endlich die Beförderung zum Maaten und der damit verbundene Umzug ins Vorschiff zu den anderen Unteroffizieren. Seine lange Laufzeitals HG war wohl mit seinem jugendlichen Ungestüm und einigen anderen Unfug seinerseits zu erklären. Der Umzug ins U-Deck klappte hervorragend.Seppl verhielt sich jetzt auch zunehmend als Vorgesetzter, den Mannschaften gegenüber. Besonders betreut wurde er 1966/67 vom Sonarmaat ERWIN (Erwin Wehner). Sein kameradschaftliches Verhalten gegenüber allen seinen Unteroffizierskameraden war nun vorbildlich. Er wurde wegen erhöhten dienstlichen Einsatz und sehr guter Führung am 29.03.1967 zum Obermaaten befördert. Seppl besaß als einziger Geschwaderhund die Krypto-Clearance.Er hatte damit uneingeschränkten Zugang zum Funkraum. Mit allen”Pustern” verstand er sich ausgezeichnet.
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Weihnachten 1965 an Bord der Wega mit HG Seppl
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Maat Seppl in Siegburg während des Karnevals 1966
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Hallo!! was gibt es da unten, soll ich euch besuchen kommen.
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Wer hat denn hier seine Flasche liegen lassen? Ein sehr unhandliches Spielzeug.
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Nachdem Seppl die Angewohnheit hatte, immer über Bord zu springen, wenn sich außenbords etwas tat, bekam er erst mal eine Schwimmweste verpaßt, Doch keines dieser Modelle fand seinen Geschmack, was man seinem Augenausdruck entnehmen konnte.
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Klar zum Auslaufen!! Seppl und 1WO auf Station in der Stbd. Nock
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Tristes Hundeleben an Bord, keiner hat Zeit für mich. Alle liegen auf dem Bock und pennen sich aus. Mittagsruhe nennen sie das dann.
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Hallo, ihr da drüben, ist mein Freund Strolch zu Hause.
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Ohh nein, nicht schon wieder das Kätzchenspiel
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Hey, was für ein schöner Schlafplatz hier auf dem Achterdeck.
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Komm Obermaat, stell dich nicht so an, knuddel mich mal ein bißchen.
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Text und Hundebilder wurden von dem alten Wega-Fahrer, OM Werner Dehne, werner.dehne@ezgoing.de zur Verfügung gestellt.
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Besuchen sie auch die Hompage von
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