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KM-Boot Cuxhaven aus Wilhelmshaven

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Alter Kompass
Leuchtturm Stbd


Zum 1. Oktober 1958 wurde das 4. Minensuchgeschwader mit sechs Booten der Klasse 320 aufgestellt. Am 16.Dezember 1958 erfolgte die ID. der PADERBORN als erstes Boot.Am 11. März 1959 folgte die CUXHAVEN als drittes Boot mit der takt.Nr. M1078.


Minensuchboot Cuxhaven M1078


 Cux, der Bordhund des  Küstenminensuchbootes “Cuxhaven”


Bordhund Cux kam in den Jahren 67/68 als junger Rüde an Bord der Cuxhaven. Er war ein reinrassiger schwarzer Pudel. Das 4. Minensuch- Geschwader lag zu der Zeit nach an der Wiesbadenbrücke.


Bordhund Cux

Cux gewöhnte sich sehr schnell an das Bordleben und an die Seefahrt.Er hatte später keine Probleme mit den Niedergängen und am Anfang fand er immer jemanden der ihn rauf- und runter trug.
Das Gelände an der Wiesbadenbrücke war für Hunde ideal geschaffen und es gab zu der Zeit noch einige Bordhunde auf anderen Minensuchern, auf der Nienburg und beim Landungsgeschwader.


Der junge CUX

Der junge CUX beim Rumstreunen


Über sein weiteres Leben an Bord gibt es leider noch keine Infos, denn die Cux- Fahrer haben entweder keine Erinnerungen an ihren Bordhund oder waren zum größten Teil keine Hundefreunde, schließlich hat der Hund ca. 8 Jahre an Bord gelebt und viele,viele Besatzungen überlebt.
 


Cux meldet sich von Bord


Hier irrte der Ersteller von Bild und Text:
CUX war 1976 nicht der letzte Hund der Bundesmarine, es lebten im Ostseeraum einige Hunde bis in den achtziger Jahren.
Es kann sein, dass er der letzte Bordhund im 4 MSG in W’haven war.



Der Bordhund
Bis jetzt hatt’ ich nie nachgedacht,was so ein Hund an Bord wohl macht.
“CUX” bracht’ mich nun auf den Gedanken,wie das so abläuft auf den Planken!
Wie sieht es aus, solch Hundeleben? Was kann’s an Schwierigkeiten geben?
Wichtig zunächst, welches “Format”ein Bordhund so am besten hat:
nicht allzu groß, nicht allzu klein,denn etwas “handlich” sollt’ er sein,
nicht ängstlich, aber auch nicht keck, (schließlich herrscht Disziplin an Deck!)
und überhaupt darf sein Benehmen nicht Anlaß geben zu Problemen!
Wie oft darf er, gesund und munter, die Niedergänge rauf und runter?
Wie hält man ihn gesund und fit? Joggt er vielleicht mit andren mit?
Dreht er schon in den Morgenstunden, ein Bäumchen suchend, seine Runden?
Und: spürt er dann ein “menschlich Rühren” auf welchen”Thron” kann man ihn führen?
(Das geht ja doch nicht “einfach so”!) Be”sitzt” er wohl ein Hundeklo?
gar angefüllt mit K a t z e n streu (wenn er das wüßte! - meiner Treu!)
Und muß er denn das Beinchen heben: läßt er es vor der Bordwand schweben?
Oder ergießt er seinen Strahl gleich in die See im freien Fall?
Wie macht er das bei Sturm und Regen, ohne gleich über Bord zu fegen?
(Und fegte denn der Sturm ihn fort, hieße es dann: "Mann" über Bord?
Oder bekäm man Ärger auch, weil sowas gegen Dienstgebrauch)?
Hat er wohl eine Rettungsweste um sich herumgezurrt ganz feste?
Vielleicht gar einen Rettungskragen, der ihn läßt aus dem Wasser ragen
mit seinem Kopf im Fall der Fälle, daß ihn nicht fortspült eine Welle?
Hat er bei Seegang auch Beschwerden? Kann wie ein Mensch er seekrank werden?
Bekommt er, um dies abzubauen, dann etwas Schiffszwieback zu kauen?
Oder "erklärt" er kurz und knapp: "Ich will kein' Zwieback, haut bloß ab!"
um weiterhin mit leerem Magen des Wetters Unbill zu ertragen?
Was macht er in Manöverzeiten?
 Darf Schiff und Mannschaft er begleiten?
Sperrt man ihn ein? Sperrt man ihn aus, bis wiederkehrt sein Boot nach Haus??
Man sieht, ich hab' gar viele Fragen zu dem Komplex hier vorgetragen,
doch hoffe ich ganz unverdrossen für "CUX" und seine Artgenossen,
daß so ein Bordhund-Fahrensmann sich dabei glücklich fühlen kann,
sei es auf Schiff, Kahn oder Boot und er stolz zeigt:
“SEEFAHRT TUT NOT”
                                                   Verfasser:Christiane Schulz,W’haven


Wenn einer in seinen Erinnerungen kramt, dann wird er meist auch fündig
So auch unser Kamerad Hans Herrmann Milkert
Bei seiner Geschäftsübergabe als Vorsitzender der MK-Cuxhaven an seinem Nachfolger fand H.H. nachfolgenden Artikel über Bordhund Cux
Es handelt sich um einen - BILD - Artikel und ist dementsprechend etwas falsch und dumm interpretiert
Cuxhaven mit CUX in Hamburg

Kläff, kläff, kläff!!
Ich bin hier die Wache
Das hat die Küste noch nicht gesehen.
 Der tollste blaue Junge auf dem Minensucher "Cuxhaven" ist ein schwarzer Terrier(in Wirklichkeit ein aber Pudel). Seit Jahren gehört Bordhund "CUX" zur Besatzung des Schiffes. Da hat man auch Pflichten. In den Häfen muß der Kläffer Wache schieben... Vier Minensucher der Lindau-Klasse lagen gestern an den St.-Pauli- Landungsbrücken. Sie brachten 120 ehemalige Marinesoldaten zu einem Veteranen- Treffen nach Cuxhaven.



(Bilder und Text wurde freundlicherweise von MK-Cux (Hans Herrmann) und andere MK’s des Marineforum
 zur Verfügung gestellt.)


Als Obermaat CUX in Pension ging
Der Kamerad Hermann Lögler berichtet folgendes über das 2.Leben von CUX, denn er war es, der den CUX nach dessen Bordzeitende auf der Cuxhaven, mit nach Hause nahm
Habe gestern nach der Nachricht von H.H.Milkert im Internet rumgeklickt und den Cux auf der Bordhunde HP gesucht und in Erinnerungen geschwelgt.
Das Bild das ich von Cux habe ist das gleiche, wie das ich im Net gefunden habe.
Cux war im Geschwader ja bekannt wie der sprichwörtliche "bunte Hund". Mir ist er von einigen Fahrten und als WST auf der  Cuxhaven bekannt. Ich war E-Mstr auf der Marburg, hatte den Freifahr-Schein und fuhr einige kleine Fahrten, gegen Schluß (kurz vor dem Umbau zum MJ Boot), auf der Cuxhaven als Schiffstechnik Mstr.
Es muß so September/Oktober 1976 gewesen sein als der damalige E-Mstr der Cux, ich weiß den Namen leider nicht mehr, mich ansprach:
 “Alle sind traurig, droht dem Cux jetzt doch, da das Boot zum Umbau -Außer Dienst- gestellt wird, das Tierheim oder noch Schlimmeres.”
Da ich selber einen Hund hatte, den Adolf von der Nienburg schon hegte, dieser war ja ein Mitbringsel aus F-Groden von uns E’mis und Heizern, würde es sich doch anbieten dem Cux eine neue Heimat zu geben.
Rentner CUX hat SpielstundeDamals wohnte ich in der Raabestraße in W’haven, hatte eine sechs Zimmer Wohnung mit einem großen Garten um den Block. Zwischen der Straße und dem angrenzenden Heldenfriedhof (jetzt Ehrenfriedhof) lagen damals noch ca.500 m Brachland, also ideal für Hunde. Auch hatte ich Jungs, die gerne mit ihnen Gassi gingen.Nach einer “Bedenknacht” bestimmte ich in -einsamer - demokratische Abstimmung: “Der Cux kommt zu mir.”
Der damalige Kmdt der Cuxhaven und der Geschwader Kommandeur, es FKpt Bürner, stimmten auch zu und somit war Cux in meiner Obhut.
Am Anfang war es schon schwer mit ihm. Mehr als einmal habe ich ihn auf der Pier oder auf dem Weg zum Marinestützpunkt einfangen müssen, vermißte er doch “sein” Boot.
Cux war wieder mal sein Boot suchen
Doch er lebte sich gut ein und gewöhnte sich an das Landleben.
Cux in seiner neuen Heimat bei Bonn
1978 zog ich nach Versetzung zum MatABw nach Sankt Augustin bei Bonn. Auch dort war Cux schnell bekannt, hatte die eine  oder andere Freundin, traf auch noch manchmal bekannte Marinesoldaten und fuhr im 18 stöckigen Hochhaus verdammt gerne Fahrstuhl. Doch so ganz wohl war es ihm nicht. Wie mir fehlte ihm wohl die Salzluft. So langsam baute er ab und wurde richtig alt.
CUX  nimmt Abschied
Ende 1979 fraß er kaum noch, hatte ständig Durchfall oder Verstopfung im Wechsel.
 Tierärztliche Diagnose: Darmtumor, nicht operabel.
  Glaub mir, es war eine sehr, sehr schwere Entscheidung für mich ihn einschläfern zu lassen. Wochenlang war ich nicht gut zu sprechen, so sehr war er mir doch ans Herz gewachsen.
So, das war in kurzem die Geschichte von Cuxi während meiner Zeit.
Würde mich freuen wenn wir ab und an Kontakt hätten, zieht es mich auch heute noch mindesten einmal im Jahr nach WHV, an die Küste.
 1983 kam mein "sozialer Abstieg", ich wechselte zum Heer und zog in meine alte Heimat.
Viele Grüße aus dem  Schwarzwald von Hermann.


Lieber Kamerad Hermann Lögler
Im Namen aller Mariner und deren Bordhunde habe ich für Dich die Regenbogen- Widmung erstellt.Für deine großherzige Tierliebe, speziel aber für CUX, der bei Dir noch ein paar schöne Jahre hatte.


CUX ging über Regenbogenbrücke


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Leila von der Weilheim und Männe von der Konstanz warten auf ihren Hundekumpel vom 4 Minensuchgeschwader, den CUX


Diese Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...




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Besuchen sie auch die Homepage der
Marinekameradschaft Cuxhaven



www.marinekameradschaft-cuxhaven.de

Minensucher-Info
http://www.marinekameradschaft-cuxhaven.de/minensucher.htm

Minenjagdboot Ex-"Cuxhaven"
http://www.ex-minehunter-cuxhaven.de/


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